Sonntag, 8. Juni 2014

Ein Paradies mit gefräßigen Marder-Kaninchen!

Was hat sie sich da schon wieder für eine Überschrift ausgedacht?
Ein Paradies und gefräßige Marder-Kaninchen? Nun die Spezies der Marder-Kaninchen gibt es nicht wirklich, die hab ich mir nur ausgedacht, aber so würde ich das süße kleine Kaninchen nennen, das in meinem Zimmer wohnt.
Aber als ich dieses kleine, süße und gefleckte Wesen das erste Mal gesehen hab, habe ich nicht vermutet, was hinter dem kuscheligen Fell steckt!

Nun fange ich aber erstmal mit dem schönen Part des Tages an - das Paradies! Ja hin und wieder wird mir doch klar, dass ich hier wirklich in einem kleinen Paradies gelandet bin. Auch wenn ich dieses Paradies von meinem Haus aus, das direkt am Highway steht, nicht immer sehe, wurde es mir heute wieder ganz klar.
Ich war heute morgen in der Bayview Church. Das ist eine der vielen Kirchen, und es ist wirklich alle 5km eine Kirche hier eine auf Guam, die ich heute kennen lernen durfte. Und es war wirklich sehr schön hier. Es ist so wundervoll zu sehen, dass man, egal auf welchem Teil der Erde man sich befindet, immer einen Platz findet in dem man sich zuhause fühlen darf. Und das war in dieser Church so! Ich habe mich plötzlich wieder "Zuhause" gefühlt. :)
Und sogar die Lieder sind mir bekannt gewesen, zum Beispiel "Came to my Rescue" von Hillsong! :)
Aber das Paradies? Nun das befand sich direkt im, oder sollte ich sagen unter dem Garten. Die Kirche steht auf einer Anhöhe und man hat einen herrlichen Blick über die gesammte türkisblaue Bucht! :)
In dem Moment hab ich mich wieder wie im Paradies gefühlt!

Nun aber wollen wir vom Paradies wieder zum gefräßigen Marder-Kaninchen zurückkommen!
Nun dieser kleine Erdenbewohner hatte marderischen Hunger und hat sich in meinem Zimmer an meinen Kabeln zu schaffen gemacht. Und welches hat er erwischt? Mein Kamera-Kabel!
Der Hase ist zwar zu goldig, um ihm wirklich böse sein zu können, aber ein wenig böse bin ich schon, weil ich meine Kamera nicht mehr aufladen kann - das heißt, wenn ich nicht schnellstens einen Ersatz besorgen kann ist es aus mit den Bildern!
Das heißt nur noch schwarze Löcher auf meinen Blogeinträgen :D
Also ich hoffe doch sehr, dass ich meinen nächsten Eintrag wieder so farbenfroh gestalten kann! :)

Und falls doch nur schwarze Bilder zu sehen sind - einfach die Fantasie etwas anregen und schon werden sie farbig ;)
Die Bayview Church

Der Schaden durch das Marder-Kaninchen!
(Mein armes Kabel :( )
Der Ausblick auf die Tummon Bay

Samstag, 7. Juni 2014

Von Weckern, Bananen und Prinzessinen

3:29 --> 3:30 - BIPBIPBIPBIIIP
Ich glaube das Geräusch kennt jeder von euch nur zu gut! Und meistens ist der erste Gedanke dann: "Ohmann ist die Nacht schon wieder vorbei? Ich will noch liegenbleiben!"
So erging mir das heute morgen auch. Oder sollte ich lieber sagen heute Nacht!? Mein Wecker riss mich um halb vier morgens aus dem viel zu kurzen Schlaf. Und nein ich hab ihn nicht falsch gestellt :D Es sollte tatsächlich so früh sein! Denn um vier Uhr hieß es Abfahrt zum PIU-Family-Fun-Run!
Nun was ist das? Hier auf Guam findet jeden Samstag mindestens ein "Run" statt. Es ist für manche üblich immer Samstags auf einen anderen zu gehen. Das Rennen startet meist um 6 Uhr und man kann verschieden lange Strecken laufen, die kleine Runde für Familie und Kinder und die große Runde für alle, die sich ein wenig Herausfordern möchten.
Und genau da wollten wir hin. Um Punkt 6 Uhr ertönte die Startsirene und ca. 200 Läuferinnen und Läufer setzten sich in Bewegung. Ich bin mit den Kindern die kleine Runde gelaufen und die dauert ca. 30min. Man läuft dabei am Strand entlang und kann den Sonnenaufgang bewundern.
Nach dem "Run" gibt es Wasser, Obst und ein T-Shirt für die ersten hundert Läufer. Es ist so schön zu sehen, dass wirklich alle Generationen vertreten sind. (Und unser "Run" war nur ein kleiner)

Tja und was macht man sonst so auf Guam? Man isst frische Bananen! Aber wie man auf dem Foto gut sehen kann ist, dass nicht alle Bananen mit ihrem Schicksal zufrieden sind! :D Und ich muss sagen deutsche Bananen schmecken wirklich bei weitem nicht so gut wie die Bananen hier (und ich hab sie frisch vom Baum noch nicht mal probiert!)

Sonst trifft man hier auf die eine oder andere kleine Prinzessin, die man mit einer Blumenkrone schmücken darf, der man Schoko-Matsch-Kuchen backen darf und die unheimlich gerne geschminkt werde; und sei es mit Drachen oder Pokemon-Figuren! :)
The sad banana

Kinderschminken nach dem "Run"

Kleine "Runner" vor dem Lauf

Kurz vor dem Start!

Aussicht von der Rennstrecke :)

Eine kleine Prinzessin

Donnerstag, 5. Juni 2014

Es kreucht und fleucht!

So ist das hier! Es kreucht und fleucht überall wo man ist.
Es ist so interessant Tiere zu sehen, die man sonst nur im Zoo sieht. Zum Beispiel eine Gottesanbeterin (leider nur im Miniformat), die, während ich sie fotografiert habe, plötzlich meine Kamera attackiert hat! Oder, für die Frauen, hab ich eine der Spinnen fotografiert, die hier am häufigsten vorkommen, die eine Größe von stattlichen 5-10cm haben. Ich hab leider noch keinen der Geckos vor die Linse bekommen, aber man hört sie Nachts im Zimmer "schreien". Ich hab schon welche gesehen, aber die sind leider so schnell wieder weg, da muss ich echt mal Glück haben, um einen vor die Linse zu bekommen.
Ich muss hier auch lernen mit den kleinen Ameisen zu leben. Ich bin kein Fan von Ameisen, aber hier ist es einfach normal, dass sie überall sind. Ob in der Küche, im Zimmer, im Bad - sie sind einfach überall! Mal sehen, on ich mich je an die kleinen Gesellen gewöhnen kann..
Eidechsen und fliegende Heuschrecken findet man auch immer im Garten, man muss nur lange stillsitzen, bis man ein schönes Foto von den scheuen Eidechsen bekommt.
Heute haben wir sogar eine Coconut-Crab gefunden! Wir haben hier im Haus schon eine in einem Terrarium, die ist aber nur halb so groß, wie die auf dem Bild. Und ich hätte nie gedacht, dass so ein kleines Tier son unglaublich stark ist! Da muss man echt aufpassen! Der Name sagt auch was aus: Die Krabbe kann bis zu einem Meter groß werden und ernährt sich später auch von Kokosnüssen - die Krabbe ist so stark, dass sie sogar die Kokosnüsse knacken kann.
Also wie ihr seht - nichts für Leute, die mit Tieren nicht leben können. Das gehört hier ienfach zum Leben!

Die Gottesanbeterin



Eine süße Eidechse


Unsere Coconut-Crab

Montag, 2. Juni 2014

Auf ins Paradies, ein Traum wird wahr - Guam

So nun hat mich meine Reise wieder von Japan weggeführt und ich bin sicher mit dem Flugzeug auf der kleinen Insel Guam gelandet.
Das Einbürgern ist zwar nicht so reibungslos verlaufen, aber auch ich hab es dann um 2 Uhr Nachts aus dem Flughafen geschafft. Draußen wurde ich schon mit Muschelkette und Willkommensschild herzlich empfangen, darüber hab ich mich sehr gefreut!
Nachts hab ich leider noch nichts von der Insel gesehen, aber ich habe sie gespürt und gerochen. Für alle, die sich Tropen nicht vorstellen können: Es ist exakt, wie das Klima im Wilhelma Tropenhaus und so fühlt sich das sowohl tagsüber, als auch Nachts an.
Ich hab die erste Nacht hier nur 3 Stunden geschlafen, weil ich morgens schon wieder um 6 Uhr aufgestanden bin. Der älteste der Kinder von meiner Gastfamilie hatte nämlich 1st Grade Graduation. Und da wollte ich gerne dabei sein und es war eine echt schöne Erfahrung! :)
Nach der Graduation gab es dann erstmal ein richtig amerikanisches Frühstück im Danny´s. Pancakes mit Sirup, dazu Eier, Kartoffelpuffer, Bacon und Würstchen. Und es schmeckt sehr lecker :)
Der Nachmittag war eher ruhig und gegen Abend ging es dann Richtung meinem Traum - ans Meer zum Baden. Dort haben wir Freunde der Familie getroffen und, ich konnte es kaum glauben, sie hatten Sachen zum Schnorcheln dabei und ich durfte auf eine Schnorcheltour mitgehen durch die Korallenriffe!! :)) Davon Träume ich schon seit ca. 10 Jahren! :)
Und es war einfach wunderschön, unglaublich wunderschön! Durch die Fischschwärme zu schwimmen, hier und da auch einen großen Fisch zu sehen und dabei auch nicht frieren zu müssen! :)
Ich hab zwar keine Unterwasserkamera, aber ich habe ein Bild eingefügt, dass ihr euch vorstellen könnt, wie es aussah.
Als es dunkel wurde gab es dann in einem italienischen Restaurant noch außreichend Stärkung vom Schwimmen!
Mir geht es gut hier, aber ich merke doch, dass es etwas anderes ist, wenn man bei einer fremden englischsprachigen Familie lebt. Da muss ich mich doch noch ein wenig aklimatisieren.  :)
Mein Haus, in dem ich wohne

Sonnenuntergang an der Tumon Bay

Beim Italiener

Genau so sah es aus... :)

Sonntag, 1. Juni 2014

Abschied nehmen - und weiter geht´s!

Meine Zeit in Japan ist schon wieder vorbei. Wie schnell doch 10 Tage vorbei gehen können...
Aber es ist ja noch nicht das Ende! Jetzt geht es erstmal weiter südlich in ein kleines Paradies mitten im Pazifik: Guam.
Ich bin echt gespannt auf die Zeit dort. Eine ganz neue Umgebung, neue Menschen und nur noch Englisch sprechen. Das wird auch eine ganz neue Herrausforderung! Aber ich freue mich schon!

Die letzten Tagen hier waren noch echt schön. Es waren eher ruhigere Tage, in denen ich ein wenig die Origami-Faltkunst entdecken durfte,
eingekauft hab und die wunderschönen und warmen Tage genossen habe. Außerdem konnten meine Freundin und ich Flyer stempeln und verteilen und kleine Handmade-Dekoartikel für einen Gemeinde-Verkaufstisch machen. Was es geworden ist? Kleine runde Holzscheiben, auf denen ein Reißnagel geklebt wird und die man dann an eine Pinnwand heften kann.
Was ich euch auch nicht vorenthalten will sind die japanischen Autos! Das muss ich einfach noch einmal posten. In Japan gibt es eine Autogröße, die Steuerreduziert und Stellplatzfrei ist und die somit einige Japaner fahren. Doch ich muss sagen, jedesmal wenn ich diese Autos sehe, dann muss ich schmunzeln, denn sie sehen irgendwie wie "gegen die Wand gefahren" aus! :D
Handmade-Pinnwanstecker

Origami Faltkunst


Gegen-die-Wand-gefahren :D

Weizen-nicht ganz typisch kommt aber auch in Japan vor!
Mein nächster Post wird nun wohl von Guam kommen und bis dahin liebe Grüße nach Deutschland und in alle Welt! :)

Donnerstag, 29. Mai 2014

Eine Stadt ohne Ende - TOKYO

So nun durfte ich auch einmal diese sagenumwogende Millionenstadt namens Tokyo besuchen.
Meine Freundin und ich sind mit der JR-Railway dorthin gefahren.
Zuerst hat sie mich zum Rathaus geführt, denn dort kann man aus dem 45.Stock Tokyo kostenlos von oben betrachten. Leider hatten wir mit der Sicht an diesem Tag morgens nicht ganz viel Glück. Es ist zwar, während wir oben waren, noch ein wenig aufgeklart, aber die Stadt in der Ferne war doch noch sehr dunstig. Dennoch war der Anblick einer solchen Stadt von oben einfach gewaltig! Egal aus welchem Fenster man geschaut hat: Stadt ohne Ende!
Als nächstes haben wir noch einen Blick auf die Shibuya-Crossing erhaschen können. Und die Erzählungen die ich gehört hab, haben sich bewahrheitet: Bei jeder roten Ampel strömen Massen von Menschen über die Straße, sodass man sich gefragt hat - Woher kommen nur all diese Menschen?
Im Meiji Schrein und im Hama Rikyu Park haben wir dann noch ein wenig Kultur erleben dürfen und konnten uns von den vielen Menschen in Tokyo ein wenig erholen.
Mit einer Monorail (einer Bahn ohne Führer) sind wir über die Rainbow-Bridge zu einer der aufgeschütteten Inseln gefahren und haben dort den Abend genossen.
Als es langsam dunkel wurde hat sich uns ein fantastisches Bild der Tokyo-Skyline geboten!
Der Tag in Tokyo war sehr spannend und einfach super!
Und ein Erlebnis möchte ich noch mit euch allen teilen: Als meine Freundin und ich zu den Park wollten haben wir in der Bahnstation gestanden und auf dem Plan gesucht. Plötzlich stupste mich ein Japaner von hinten an und fragt auf Englisch, ob er uns helfen könnte. Wir schildern ihm unsere Lage und er sagt: Kein Problem, lauft einfach hinter mir her ich zeige euch den Weg! Und dann ist der gute Mann wirklich den Weg bis zum Park mit uns gelaufen, bis wir ihn nicht mehr verfehlen konnten, hat sich verabschiedet und ist wieder zurück zur Bahn gelaufen. Den ganzen Umweg nur wegen uns!
--> Und das passiert nicht nur einmal! Die Japaner sind wirklich unglaublich hilfsbereit :)

An was denke ich, wenn ich an Tokyo denke?
--> An Menschen - vieele Menschen, Stadt ohne Ende, gutes Essen, Vielseitigkeit, wunderschöne Skyline, nette und sehr hilfsbereite Menschen, an einen unvergesslichen Tag und eine Stadt, die absolut sehenswert ist!
Stadt ohne Ende - Tokyo

Die Shibuya-Crossing

Kultur - eine japanische Hochzeit im Kimono


Tokyo - Skyline

Schwäne, Sushi und Stocherkahn

Die letzten Tage durfte ich ein wenig japanische Kultur kennen lernen. Ich war zum Beispiel in einer Schlucht Stocherkahnfahren. Das war echt schön! Mal eine ganz neue Erfahrung - auch wenn
der Fahrer auf der Rückfahrt mit lauter Stimme ein Liedchen trällert! Und wie so üblich in Japan musste man natürlich seine Schuhe auf dem Boot ausziehen.
Was auch nicht fehlen darf ist das für Japan typische Sushi! Ich hab nun endlich einmal eines der berühmten Sushi-Restaurants kennen gelernt. Und es ist spaßig an einem Fließband zu sitzen, auf dem permanent das Essen vorbeifährt und man sich einfach nehmen kann was gut aussieht. Ich habe sogar aus den vielen vielen dekorativen Sushi Sorten mein Sushi gefunden: Reis belegt mit gebackenem Shrimps!
Etwas anderes, das man in der Kultur Japans öfters findet ist zum Beispiel die Origami-Faltkunst. Ich hab mich mit meiner Freundin zusammen mal an einem Origami-3D-Schwan probiert. Es ist aber unheimlich viel Arbeit diesen Schwan zu machen, denn unserer (und es ist nur die Mini-Version!) besteht aus ca. 190 Einzelteilen, die alle einzeln gefaltet werden müssen! Aber es macht sehr viel Spaß!
Es ist schön so viele verschiedene Seiten eines Landes kennen und verstehen zu lernen! 
Der Stocherkahn

Die Schlucht

Sushi vom Fließband

Wir beim Sushi-Essen

11.März 2011 - der Tsunami in Kesennuma und Takata - die Folgen einer Katastrophe

Mein Weg führte mich nun noch weiter in den Norden Japans. Genau nach Kesennuma und Takata.
Diese beiden Städte sind wie viele viele Kilometer Küstenlinie von dem schlimmen Tsunami getroffen worden, der am 11. März 2011 viele Existenzen in diesen Regionen zerstört hat.
Wir waren am Sonntag in einer Gemeinde in Kesennuma. Dort hat das Impact-Team (ich eingeschlossen) einen Liedvortrag gemacht: "It´s well with my soul" auf Japanisch-ich versuche Japanisch ein wenig zu lernen!
Nach der Gemeinde gab es gute Japanische Küche - wobei ich nicht alles als meinen Geschmack bezeichnen kann sieht das Essen doch immer sehr dekorativ aus.
Meine Freundin und ich haben dann den Nachmittag in Kesennuma verbracht. Ich muss sagen ich kann es immer noch nicht glauben, was Wasser für eine Gewalt sein kann. Riesige Flächen, auf denen zuvor das Leben pulsiert hat sind einfach weggespült! Zurück bleiben nur die Grunrisse der Häuser... Wenn man auf das Meer blickt kann man sich nicht vorstellen, dass es so gewaltig und brutal sein kann...
Ganz andere Ausmaße hatte der Tsunami in der Stadt Rikuzentakata. Diese Stadt wurde bis auf ein paar Häuser auf den umliegenden Hügeln komplett vernichtet. In dieser Stadt starben allein 1500 von den insgesammt 15 000 Menschen.
Es ist so schrecklich in einem leeren Tal zu stehen in dem einst überall Häuser standen. Man sieht nur noch die letzte von den vorher 70 000 Kiefern, die das Tal säumten... Durch das Erdbeben hat sich der Boden sehr weit abgesenkt und das gesammte Tal wird nun aufgeschüttet, indem ein Berg in der Nähe komplett abgetragen wird.
Diese Erlebnisse und die Folgen einer Katastrophe zu sehen, die vorher so weit weg schien hat mich sehr berührt. Ich habe realisiert, das die Nachrichten aus dem Fernsehen wirklich Realität sind und ich habe gemerkt, was so ein kurzer Nachrichtenabschnitt für die Menschen bedeutet, die das alles miterlebt haben!

Grundmauern in Kesennuma
Auf den freien Flächen standen einst Häuser...
Riesige Förderbänder, um Erde in das Tal zu bringen, und den Boden in Taka aufzuschütten
Die letzte Kiefer von 70 000
Einst stand man mitten in einer Stadt um dieses Bild zu machen...
Die Kraft des Wassers!


Gott sei bei ihnen und schenke ihnen Frieden! Bitte betet für die Opfer des Tsunamis, denn auch 3 Jahre nach der Katastrophe sind die Folgen noch lange nicht vergessen und behoben!

Samstag, 24. Mai 2014

Sicher gelandet und einmal durch Japan

So nun bin ich sicher in Japan gelandet. Mein Flug hat mich über Sibirien, den Himalaya, China und das Gelbe Meer geführt. In Seoul hatte ich dann eine kurze Verschnaufpause, bevor es weiter auf direktem Weg nach Tokyo ging.
Dort bin ich um 20 Uhr eingeflogen und konnte die riesengroße Stadt von oben bewundern. Ich wurde vom Vater meiner Freundin am Flughafen abgeholt. Auf der zweistündigen Nachhausefahrt nach Chikusei bin ich fast eingeschlafen weil ich seit dem Abflug wach gewesen war. Darum hab ich  in der  Nacht umso besser geschlafen.
Am nächsten Morgen bin ich mit dem Schnellzug, dem Shinkansen, über Oyama bis nach Ichinoseki gefahren. Dort hat meine Freundin schon auf mich gewartet. Ich bin dann zu der Base ihres Impact-Teams nach Senmaya gefahren.
Die Leute hier haben mich so nett aufgenommen! Es macht mir richtig Spaß hier zu sein!
Ich bin schon dabei mich in die Japanische Küche einzuschmecken und ich muss sagen es gibt auch echt gute Sachen, wie zum Beispiel der Reis der hier einfach so viel besser schmeckt wie in Deutschland!
Heute waren wir auf einem Markt und haben kostenlosen Kaffee verteilt. Wir haben dann auch eine von den vielen Übergangssiedlungen, den Kasetsu, besucht in denen die Leute wohnen, die durch den Tsunami ihre Häuser verloren haben. Es ist echt traurig das sehen zu müssen.
Japan ist echt sehr interessant und ich glaube ich werde mit den Impactlern noch eine Menge Spaß haben!
Dann bis zum nächsten Blogeintrag! - さようなら
Flug über China

Der Shinkansen
Die Übergangssiedlungen

Ausblick auf Japan bis ans Meer


Mittwoch, 21. Mai 2014

Auf dem Weg nach Frankfurt...

Die Nacht hab ich besser geschlafen als gedacht. Nun war ich mit meinem Vater noch einmal im schönen Städtchen.
Die Koffer werden gleich verschlossen und endgültig verladen.
Ich werde meine Familie und meine Freunde hier echt vermissen.. und natürlich meine Vögel. Die müssen wohl mal von einer anderen Hand versorgt werden.
Ich werde dann wohl das nächste mal posten, wenn ich schon auf der anderen Seite der Erde bin!

Ganz liebe Grüße und Gottes Segen an alle die diesen Blog lesen!

Nun dann bin ich mal weg... das heißt wohl Abschied nehmen!

Ich muss wohl auch meine lieben Piepmätze hinter mir lassen...

Dienstag, 20. Mai 2014

Jetzt wird es ernst!

Übermorgen geht es los - die Koffer stehen schon bereit!
Nun gibt es kein Zurück mehr. Der Flug ist gebucht, die Reise steht und da es nun nur noch weniger als 48 Stunden dauert, bis ich im Flieger sitze steigt auch die Aufregung.
Es ist eine ganz neue Erfahrung, einmal alles hinter sich zu lassen und in weit entfernte Länder aufzubrechen, die man zuvor eigentlich nur im Atlas als unwirkliche Konturen gesehen hat.
Aber ich freue mich auch schon, endlich einmal das andere Ende der Welt zu sehen.

Wohin geht es eigentlich?
Mein Weg wird mich über einen kurzen Zwischenstopp in Südkorea auf direktem Weg nach
Tokyo bringen. Dort werde ich meine Freundin besuchen und mit ihr das Land kennen lernen. Das wird mich unter anderem in das Katastrophengebiet Tohoku vom 11. März 2011 führen, bei dem durch das Erdbeben und den Tsunami sehr viele Existenzen zerstört wurden.
Am 1.Juni wird mich dann ein Flugzeug weiter östlich zu einer kleinen Insel
im Pazifik bringen - Guam. Dort werde ich bei einer einheimischen Familie mit drei Kindern im Alter vom 3,6 und 7 bis zu meinem Rückflug am 24. August unterkommen.

Ich habe mich entschlossen diesen Blog zu erstellen, dass ihr auch einen Einblick bekommt in die Dinge, die ich erleben werde.
Schaut einfach immer wieder rein und ich hoffe ich kann euch auf meine Reise ein wenig mitnehmen. 

Meine Reiseroute: